Aebli, Hans 1923-1990
Hans Aebli war ein schweizer Pädagoge.
zu seinem Lebenslauf (so gefunden...):
Ich bin am 6. August 1923 in Zürich geboren und habe die Primar- und Mittelschulen im Kanton Zürich besucht. Meine akademischen Studien habe ich in Genf und Minneapolis, Minn., USA, absolviert.
1950 erwarb ich den Titel eines Magisters Artium in Psychologie der Universität Minnesota und 1951 einen Dr. phil. von der Universität Genf. Mein Doktorvater war der Entwicklungspsychologe und Erkenntnistheoretiker Jean Piaget. Meine Dissertation "Didactique psychologique. Application à la didactique de la psychologie de Jean Piaget" wurde in sieben Sprachen übersetzt.
Von 1950 bis 1955 und von 1957 bis 1962 habe ich am Oberseminar des Kantons Zürich Psychologie, Didaktik und Pädagogik gelehrt. Von 1955 bis 1957 war ich Lehrstuhlvertreter und Direktor des Psychologischen Instituts der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Im Jahre 1961 habe ich mich an der Universität Zürich mit der Arbeit "Über die geistige Entwicklung des Kindes" habilitiert.
1962 nahm ich den Ruf auf einen psychologischen Lehrstuhl an der Freien Universität Berlin an, wo ich in der Folge ordentlicher Professor und Direktor des Psychologischen Instituts wurde. 1966 bin ich an die Universität Konstanz gegangen, deren Gründungsmitglied ich war. Ich habe dort den Fachbereich Psychologie aufgebaut und eine Forschungsgruppe des Sonderforschungsbereichs Bildungsforschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft geleitet. 1967/68 war ich Dekan der Sozialwissenschaftlichen Fakultät.
1970 habe ich den Ruf auf den neugeschaffenen Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie an der Universität Bern angenommen, wo ich eine neue, selbständige Abteilung Pädagogische Psychologie aufgebaut habe. 1976/77 war ich Dekan der Phil.-hist. Fakultät. 1971 bis 1976 war ich Mitglied der nationalen Kommission "Lehrerbildung von morgen" und Mitverfasser ihres Planungsberichts.
1986 hat mich die Universität Turku und 1987 die Pädagogische Universität Kiel zum Ehrendoktor ernannt.
Schriften
Didactique psychologique. Application à la didactique de la psychologie de Jean Piaget. Neuchâtel: Delachaux & Niestlé (1951). Dissertation, betreut von Jean Piaget.
Über die geistige Entwicklung des Kindes. Habilitation (Zürich 1960), als Buch 1963.
Denken: das Ordnen des Tuns. Bd. 1: Kognitive Aspekte der Handlungstheorie. Stuttgart: Klett-Cotta (1980).
Denken: das Ordnen des Tuns. Bd. 2: Denkprozesse. Stuttgart: Klett-Cotta (1981).
Santiago, Santiago... Auf dem Jakobsweg zu Fuss durch Frankreich und Spanien. Stuttgart Klett-Cotta (1990).
An seinem Hauptwerk, Grundformen des Lehrens, hat Aebli jahrzehntelang gearbeitet; es ist in sehr verschiedenen Fassungen erschienen:
Grundformen des Lehrens. Ein Beitrag zur psychologischen Grundlegung der Unterrichtsmethode. Stuttgart: Klett (1961).
Grundformen des Lehrens. Eine Allgemeine Didaktik auf kognitionspsychologischer Grundlage. Stuttgart: Klett (vollständig überarbeitete, stark erweiterte Neuauflage: 1976).
Zuletzt hat Aebli das Material auf zwei Bände aufgeteilt:
Zwölf Grundformen des Lehrens. Eine Allgemeine Didaktik auf psychologischer Grundlage. Stuttgart: Klett-Cotta (1983).
Grundlagen des Lehrens (Bd. 2 der "Zwölf Grundformen des Lehrens"). Stuttgart: Klett-Cotta (1987).
Weblinks
Literatur von und über Hans Aebli im Katalog der DDB
http://www.ans.ch/aebli/bibliografie.htm.
zu seinem Lebenslauf (so gefunden...):
Ich bin am 6. August 1923 in Zürich geboren und habe die Primar- und Mittelschulen im Kanton Zürich besucht. Meine akademischen Studien habe ich in Genf und Minneapolis, Minn., USA, absolviert.
1950 erwarb ich den Titel eines Magisters Artium in Psychologie der Universität Minnesota und 1951 einen Dr. phil. von der Universität Genf. Mein Doktorvater war der Entwicklungspsychologe und Erkenntnistheoretiker Jean Piaget. Meine Dissertation "Didactique psychologique. Application à la didactique de la psychologie de Jean Piaget" wurde in sieben Sprachen übersetzt.
Von 1950 bis 1955 und von 1957 bis 1962 habe ich am Oberseminar des Kantons Zürich Psychologie, Didaktik und Pädagogik gelehrt. Von 1955 bis 1957 war ich Lehrstuhlvertreter und Direktor des Psychologischen Instituts der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Im Jahre 1961 habe ich mich an der Universität Zürich mit der Arbeit "Über die geistige Entwicklung des Kindes" habilitiert.
1962 nahm ich den Ruf auf einen psychologischen Lehrstuhl an der Freien Universität Berlin an, wo ich in der Folge ordentlicher Professor und Direktor des Psychologischen Instituts wurde. 1966 bin ich an die Universität Konstanz gegangen, deren Gründungsmitglied ich war. Ich habe dort den Fachbereich Psychologie aufgebaut und eine Forschungsgruppe des Sonderforschungsbereichs Bildungsforschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft geleitet. 1967/68 war ich Dekan der Sozialwissenschaftlichen Fakultät.
1970 habe ich den Ruf auf den neugeschaffenen Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie an der Universität Bern angenommen, wo ich eine neue, selbständige Abteilung Pädagogische Psychologie aufgebaut habe. 1976/77 war ich Dekan der Phil.-hist. Fakultät. 1971 bis 1976 war ich Mitglied der nationalen Kommission "Lehrerbildung von morgen" und Mitverfasser ihres Planungsberichts.
1986 hat mich die Universität Turku und 1987 die Pädagogische Universität Kiel zum Ehrendoktor ernannt.
Schriften
Didactique psychologique. Application à la didactique de la psychologie de Jean Piaget. Neuchâtel: Delachaux & Niestlé (1951). Dissertation, betreut von Jean Piaget.
Über die geistige Entwicklung des Kindes. Habilitation (Zürich 1960), als Buch 1963.
Denken: das Ordnen des Tuns. Bd. 1: Kognitive Aspekte der Handlungstheorie. Stuttgart: Klett-Cotta (1980).
Denken: das Ordnen des Tuns. Bd. 2: Denkprozesse. Stuttgart: Klett-Cotta (1981).
Santiago, Santiago... Auf dem Jakobsweg zu Fuss durch Frankreich und Spanien. Stuttgart Klett-Cotta (1990).
An seinem Hauptwerk, Grundformen des Lehrens, hat Aebli jahrzehntelang gearbeitet; es ist in sehr verschiedenen Fassungen erschienen:
Grundformen des Lehrens. Ein Beitrag zur psychologischen Grundlegung der Unterrichtsmethode. Stuttgart: Klett (1961).
Grundformen des Lehrens. Eine Allgemeine Didaktik auf kognitionspsychologischer Grundlage. Stuttgart: Klett (vollständig überarbeitete, stark erweiterte Neuauflage: 1976).
Zuletzt hat Aebli das Material auf zwei Bände aufgeteilt:
Zwölf Grundformen des Lehrens. Eine Allgemeine Didaktik auf psychologischer Grundlage. Stuttgart: Klett-Cotta (1983).
Grundlagen des Lehrens (Bd. 2 der "Zwölf Grundformen des Lehrens"). Stuttgart: Klett-Cotta (1987).
Weblinks
Literatur von und über Hans Aebli im Katalog der DDB
http://www.ans.ch/aebli/bibliografie.htm.
riesemann - 13. Nov, 16:13
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